Fritz Weber
8h30 Vortrag 2. September 1999
Schwarze Zahlen. Der wirtschaftliche Nutzen für die Tätergesellschaft
Univ.Doz. Fritz Weber, geb. 1947. Studium der Geschichte und Politikwissenschaften. 1973-1989 Creditanstalt. 1989/90 Jean-Monnet-Fellow am European University Institute in Fiesole (Florenz). Danach am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Wirtschaftsuniversität Wien tätig. Forschungsschwerpunkte: Bankengeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte sowie österreichische Zeitgeschichte 1918-1980.

Publikationen
Österreichs Wirtschaft in der Rekonstruktionsperiode nach 1945, in: Zeitgeschichte, April 1987, S. 267-298;
Die Spuren der NS-Zeit in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Heft 2/1992, S. 135-165;
From Interwar Stagnation to Postwar Prosperity: Austria's Reconstruction After World War II, in: A. Teichova (ed.), Central Europe in the 20th Century. An Economic Historic Perspective, Aldershot-Brookfield/USA, Singapore, Sidney 1997, S. 121-145;
zusammen mit Hans Kernbauer, Österreichs Wirtschaft im Nationalsozialismus, in: E. Talos/E. Hanisch/W. Neugebauer (Hrsg.), NS-Herrschaft in Österreich 1938-1945, Wien 1988, S. 49-67;
Zusammen mit Emmerich Talos, Der wirtschaftliche "Anschluß" und die "Segnungen des Nationalsozialismus", in: Wien 1938, Wien 1988, S. 311-326;
Zusammen mit Herbert Mattis, Economic Anschluss and German Großmachtpolitik: the Take-over of the Austrian Credit-Anstalt in 1938, in: P.L. Cottrell/H. Lindgren/A. Teichova (eds.), European Industry and Banking Between the Wars, Leicester, London, New York 1992, S. 109-125;
In Vorbereitung: Die Bewertung der "Arisierungen" aus wirtschaftshistorischer Sicht: Ausmaß, Folgen, Fragen, 1999.