| Heidemarie Uhl ist Historikerin an der Abteilung Zeitgeschichte und Mitarbeiterin des Spezialforschungsbereichs Moderne an der Universität Graz. 1996-98 erhielt sie das Charlotte-Bühler-Habilitationsstipendium des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultur und Gesellschaft in der Moderne sowie historische Identität Österreichs nach 1945.
Zu ihren zahlreichen einschlägigen Publikationen gehören: Zwischen Versöhnung und Verstörung. Eine Kontroverse um Österreichs historische Identität fünfzig Jahre nach dem Anschluß (1992); Todeszeichen. Zeitgeschichtliche Denkmalkultur in Graz und in der Steiermark vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart (hrsg. mit Stefan Riesenfellner 1994); "Der Krieg geht uns alle an. Wie gehen wir damit um?", Geschichtswerkstatt Graz 1997. Eine Dokumentation (hrsg. mit Hannes Grandits, Karin M. Schmidlechner, Andrea Strutz 1998); Kultur Urbanität Moderne. Differenzierungen der Moderne in Zentraleuropa um 1900 (hrsg. 1999); Steinernes Bewußtsein. Die öffentliche Repräsentation staatlicher und nationaler Identität Österreichs in seinen Denkmälern, Bd. 2. (hrsg. im Herbst 1999). |