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| Der zweite Wiener Gemeindebezirk, die "Mazzesinsel": Zentrum jüdischen Lebens von 1624 bis heute |
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Treffpunkt: Neues Institutsgebäude, Eingang Liebiggasse
Der zweite Bezirk ist seit dem Ghetto im Werd (1624-1671) der traditionelle Ort jüdischer Ansiedlung bis heute. Unser Rundgang führt über die Hollandstraße in einem großen Bogen zur Tempelgasse, auf den Spuren zerstörter Vitalität und der Suche nach heutigen Lebenszeichen. |
| Dr. Martha Keil, Studium der Geschichte und Judaistik in Wien und Berlin, Ulpan in Israel. 1998 Promotion über die jüdische Gemeinde Wiener Neustadt im Spätmittelalter. Seit 1988 am Institut für Geschichte der Juden in Österreich, Mitarbeiterin von ARCHE. Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Sozialgeschichte der Juden im Spätmittelalter, Projekt über die jüdische Frau im Spätmittelalter.
Publikationen: Studien zur Geschichte der Juden in Österreich Bd. 1 (hrsg. zusammen mit Klaus Lohrman Wien 1994) und Bd. 2 (hrsg. zusammen mit Eleonore Lappin Wien 1998) Die jüdische Familie in Geschichte und Gegenwart (hrsg. zuammen mit Sabine Hödl Wien 1999) sowie Aufsätze zur Kultur- und Sozialgeschichte der Juden im spätmittelalterlichen Österreich. Kuratorin der Ausstellung " es gab so nette Leute dort." Jüdische St. Pöltner 1850-1984 (Nov. 98-Jan. 99); derzeit Forschungsprojekt zur jüdischen Frau im Spätmittelalter. |
| Hannah Helsch, geb. 6. 9. 1970 Pädagogin. Museumspädagogin im Jüdischen Museum mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit |
| Werner Hanak, geb. 1969, Studium der Theaterwissenschaften, Kurator am jüdischen Museum der Stadt Wien. Ausstellungen u.a.: "Papier ist doch weiß" Eine Spurensuche im Archiv des Jüdischen Museums der stadt Wien. R. B. Kitaj. Ein Amerikaner in Europa. |