9h10 Vortrag 2. September 1999
| Die Roma - Opfer der NS-Verfolgungs- und der österreichischen Entschädigungspolitik |
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| Tradierte Klischees und Vorurteile über die sogenannten "Zigeuner" haben deren gesellschaftlichen Platz am unteren Ende der sozialen Hierarchie festgelegt. Diese "Positionierung" erstreckte sich auch auf Opfereinstufung und Entschädigungsleistungen. Erst in den letzten Jahren zeichnen sich - in Parallelität mit dem Kampf um deren Anerkennung als ethnische Minderheit - Ansätze zu Veränderungen ab. Zudem hat der tragische Mord an den vier Oberwarter Roma im Februar 1995 Thematik und Versäumnise - zumindest kurzfristig - in die Medien und damit etwas stärker ins Bewußtsein gerückt. |
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| Ao.Prof. Dr. ErikaThurner, Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck, Politikwissenschafterin und Historikerin, Forschungs- und Publikationsschwerpunkte: Minderheitenpolitik mit Konzentration auf "Roma/Sinti", Migrationsgeschichte, Geschichte sozio-politischer Bewegungen und Parteien im 19./20. Jahrhundert und Geschlechterforschung. |