| Lars Rensmann, geb. 1970, hat in Münster, Iowa, New York und Berlin Politikwissenschaft, Germanistik und Soziologie studiert. Seit 1996 ist er Lehrbeauftragter am Fachbereich Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin und seit 1999 Visiting Scholar an der University of California at Berkeley. Er arbeitet derzeit an einer vergleichenden Studie zu Antisemitismus und Holocaust-Gedenken in öffentlichen Konflikten in Deutschland und den USA.
Veröffentlichungen u.a.: *Kritische Theorie über den Antisemitismus. Studien zu Struktur, Erklärungspotential und Aktualität (Berlin und Hamburg: Argument, Edition Philosophie und Sozialwissenschaften Bd. 42, 1998); 386 Seiten. *Umkämpfte Erinnerung: Die Walser-Kontroverse, die Debatte um das Holocaust-Mahnmal und die politische Psychologie des Gedenkens (Berlin: Schriftenreihe des Lehrstuhls für Politik und Kultur, 1999); im Erscheinen (hg. mit Hajo Funke) *"Psychoanalytic Anti-Semitism", The Psychohistory Review: Studies of Motivation in History and Culture, Vol. 24, No. 2 (1996), S. 197-206 *Friedensrede als Brandstiftung? Eine Betrachtung zu Walsers nationaler Selbstversöhnung im Kontext deutscher Gedenkpolitik," Tagesspiegel, 13. Dezember 1998 (mit Hajo Funke). *Aus einem deutschen Seelenleben," Allgemeine Jüdische Wochenzeitung, 24. Dezember 1998 (mit Hajo Funke). *Der Holocaust im Leben von drei Generationen," Zeitschrift für Politische P:ychologie 1 (1999). *Der Holocaust im familialen Dialog," Freiburger Rundbrief: Neue Folge. Zeitschrift für christlich jüdische Begegnung 4 (1998) *Holocaust Memory and Mass Media in Contemporary Germany: Reflections on the Goldhagen Debate," Patterns of Prejudice, Vol. 33, No. 1 (1999), S. 59 - 76. *"Zorn von alttestamentarischem Atem": Reflexionen zur poltisichen Psychologie der "Goldhagen-Debatte", in: Hans-Joachim Busch und Johann August Schülein (Hg.): Politische Psychologie (Gießen: Psychosozial-Verlag, 1999), S. 109-126 (=psychosozial, 22.Jg., Nr. 75, 1 [1999]) |