13h30 Workshop 3. September 1999
| "Die Kinder der Täter" - Die Zweite Generation zwischen Schweigen und Erinnern |
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| Es geht im Workshop um die Vermittlung der NS-Vergangenheit an die "nachgeborene" Generation (Erzählen, Schweigen, Tabus...) und um interfamiliäre Konfrontationen sowie die Frage nach der (Un)Möglichkeit innerfamiliärer Dialoge. Außerdem sollen verschiedene Umgangsweisen der Zweiten Generation mit dem "negativen Erbe" beleuchtet und ihre dabei auftretenden politisch-persönlichen Ambivalenzen gemeinsam herausgearbeitet werden. |
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| Margit Reiter, Mag.Dr.phil., Studium der Geschichte und Germanistik in Salzburg und Wien, 1994-1996 Forschungsaufenthalte in Israel; Lehraufträge an der Universität Salzburg sowie Forschungsprojekte und Publikationen zu den Themen: Umgang mit Nationalsozialismus und Antisemitismus nach 1945, Politik (mit) der Erinnerung, Linker Antisemitismus/Antizionismus/Israel; 1998: Dissertation zum Thema "Das Verhältnis der österreichischen Linken zu Israel im Kontext von Antisemitismus und Nationalsozialismus"; gemeinsam mit Helga Embacher: Die Beziehungen zwischen Österreich und Israel im Schatten der Vergangenheit, Wien (Picus) 1998; 1998-1999: Junior Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) Wien, Projekt zum Thema: "Die Kinder der NS-Täter". Eine Generation zwischen kommunikativem und kulturellem Gedächtnis. |