14h00 Workshop 2. September 1999
| Raubkunst. Die gesamteuropäische Perspektive |
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| Der Beschluß der österreichischen Regierung, in ihren Museen ernsthafte Provenienzforschungen einzuleiten, um Kunst, die von den Nationalsozialisten Juden geraubt wurde, rückzustellen, könnte europaweit zum Vorbild werden. |
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| Wille Korte, unabhängiger Forscher, Rechtsanwalt und Schriftsteller, P.O. Box 8595, Silver Spring MD 20907. Dr. Korte hat sich auf die Identifikation und Rückgabe von Kunstwerken spezialisiert, die im Zweiten Weltkrieg und unmittelbar danach verlorengegangen waren. Dabei stützt er sich auf ein bemerkenswertes Spezialwissen über private und öffentliche Archivbestände zur Kriegs- und Nachkriegszeit. Dr. Korte studierte Geschichte, Jura und Politik an der Freien Universität Berlin, in München und in Washington D.C. Er schloss seine Studien mit einem Diplom in Jura und einer Doktorarbeit in Geschichte ab. Er ist Koautor des Buches "Quedlinburg-Texas und zurück: Schwarzhandel mit geraubter Kunst (1994)" und hat das Holocaust Art Restitution Project (HARP) gegründet. Diese Organisation sammelt Dokumente und Informationen, die zur Wiederauffindung von aufgrund des Holocaust verlorengegangenen Kunstwerken dienen. |